Hier findest Du Antworten auf die meist gestellten Fragen.

Glaube ich noch an GOTT?

Ja natürlich. Für mich ist der Glauben an etwas höheres im Leben essentiell. Der Mensch besteht aus Körper, Geist und Seele. Alle Ebenen sollten genährt werden, sonst ist der Mensch nicht ganz und kann nicht sein volles Potential ausschöpfen. Die Frage ist, an was man glauben soll. Ich glaube nicht mehr an einen kirchlichen Gott der bestraft wenn mann nicht gehorcht, der eifersüchtig ist wenn man zu glücklich ist, der beleidigt ist wenn man nicht zu ihm betet, der verletzt werden kann durch unsere Fehlentscheidungen. Dieser kirchliche Gott ist zu sehr menschengemacht. Ein solches Gottesbild ist der Ursprung der Manipulation durch Macht und Angst. Der Gott der Kirche ist ein Gott der Gesetze und des Kultes.

Ich glaube hingegen an GOTT (grossgeschrieben). Dieser GOTT ist bedingungslose Liebe, unendlich liebendes Bewusstsein, alles-was-ist, der Tänzer der in allem tanzt und schliesslich unser zuhause.

Ich glaube an einen GOTT der mir einen freien Willen gewährt, der mich bedingungslos liebt ohne wenn und aber, der mich unterstützt in allem was ich vorhabe und der als bester Freund an meiner Seite steht. Diesen GOTT finde ich überall, denn dieser GOTT ist das LEBEN selbst, ist Ausdruck eines ewigen Prozesses der Weiterentwicklung. Und da ich Teil des LEBENS bin, bin ich auch Teil dieses GOTTES.

Ist GOTT eine Person?

Ja und nein. Wenn Du Person als ein Gegenüber meinst, mit dem Du sprechen kannst: JA. Wenn Du Person als ein klar definiertes ICH meinst: NEIN.

Was ist eine Person? Person kommt vom griechischen personare, das bedeutet durchscheinen oder Maske. Im antiken Griechenland benutzten die Schauspieler in den Theaterstücken verschiedene Masken, um verschiedene Rollen zu spielen. Diese Masken bedeuteten Personen. Eine Person ist also eine Maske die man trägt, um eine spezifische Rolle zu spielen. Eine Person (Maske) ist also nur eine Scheinwahrheit und verbirgt den Menschen, der sie trägt. Wir benutzen den Begriff „Persönlichkeit“ um den Charakter einer Person zu beschreiben, nicht wahr? Aber gerade das ist ja eine Scheinrealität. Der Mensch ist viel mehr als seine Maske, als seine Rolle die er spielt, als seine Persönlichkeit!!

GOTT ist „persönlich“ in seiner Beziehung zu Dir, weil Du „persönlich“ bist. Das heißt, GOTT zeigt sich als Person für Dich, damit Du ihn irgendwie erfassen kannst. Aber er übersteigt jede Personhaftigkeit. Er ist reines Bewusstsein, LEBEN in seiner reinsten Form. GOTT erscheint den Christen als Vater oder als Jesus, den Hindus erscheint er als Krishna, den Chinesen als Tao usw. Jesus erscheint den Europäern als weisser Mann mit blonden Haaren, den Afrikanern als schwarzer, den Asiaten mit asiatischem Gesicht. Warum das? Weil GOTT jede Personhaftigkeit übersteigt. GOTT lächelt der Menschheit in jeder Form zu, auch in den Bäumen, Pflanzen und Tieren.

Was wir machen ist GOTT, der reines unendlich liebendes Bewusstsein ist, zu „personalisieren“, damit wir uns besser fühlen, weil wir so einen Freund an unserer Seite haben mit dem wir sprechen und uns ausweinen können, zu dem wir beten und aufblicken können. Das hat aber nichts mit GOTT zu tun, sondern mit uns.

Wer ist Jesus für mich?

In Jesus von Nazareth hat sich vor ca. 2000 Jahren das Christusbewusstsein inkarniert. Deshalb wird er Jesus Christus genannt. Christus ist nicht der Nachname von Jesus, sondern die Bezeichnung seiner Mission, die da ist, die Menschheit mit Liebe und Wahrheit zu salben. (Christus bedeutet der Gesalbte). In der Finsternis erschien dieses Licht, um die Menschen an die Liebe zu erinnern. Die Finsternis die herrschte, war die des religiösen Dogmatismus. In der damaligen Zeit herrschte der Gott Jahvé, der ein Gott der Gesetze, der Rituale, des Opfern war. Die damaligen Theologen (Schriftgelehrte und Pharisäer) hatten den Menschen einen falschen Glauben und ein falsches Gottesbild installiert. Dies ist der unreine Geist der eine Beziehung zum wahren GOTT der Liebe unmöglich machte. Jesus eliminierte diese unreinen Geister und öffnete eine Tür, die es dem Menschen ermöglichte direkt mit dem GOTT der Liebe in Kontakt zu kommen durch das Praktizieren der Liebe. Deswegen wurde er gekreuzigt, weil er eine grosse Gefahr für die religiöse Kaste darstellte.

Nach seinem Tod wurde er zu einem Märtyrer erkoren und gewann viele Anhänger, die seiner Botschaft der Liebe nachkommen wollten. Sie nannten sich Christen.

Da diese wachsende Christengemeinschaft, die Liebe und Vergebung lebte, für den Staat eine Gefahr wurde, hat Kaiser Konstantin im Jahre 313 das Christentum zur Staatsreligion erklärt und Jesus als einzigen Sohn Gottes definiert. Dies um der neuen Staatsreligion mehr Macht zu verleihen. Jesus, der sich als „Menschensohn“ bezeichnete bekam ein Upgrade zum „Gottessohn“.

Ich glaube an Jesus als einen grossen Meister und Liebender, der mich inspiriert mein Leben in Verbundenheit mit dem GOTT der Liebe zu leben.